Gestern hatte ich wieder mal den Firefox im Auge. Ich benutze ja schon seit Ewigkeiten Googles Chrome, der Firefox ist aber in Deutschland immer noch der Browser. Ein neues Feature in der 12er Version, das Chrome schon seit langem bietet, ist die automatische Update Funktion. Der Update-Manager aktualisiert den Firefox im Hintergrund, ohne dass der Benutzer etwas davon mitbekommt. So verpasst man wenigstens keine Updates mehr, die zumeist auch erheblich die Sicherheit gewährleisten. Aber das soll hier gar nicht Thema sein. Mir schossen gestern einige Einstellungen durch den Kopf, die das Surfvergnügen mit dem Fuchs noch um Einiges beschleunigen. Wer mag, probiert es einfach aus. Hier sind die Einstellungen:
Zunächst gebt ihr “about:config” in die Adresszeile ein und bestätigt, dass ihr vorsichtig seid. Folgende Werte solltet ihr jetzt im Firefox einstellen:
- network.http.pipelining – true
- network.http.proxy.pipelining – true
- network.http.pipelining.ssl – true
- network.http.max-connections – 48
- network.http.max-connections-per-server – 24
- network.http.max-persistent-connections-per-proxy – 12
- network.http.max-persistent-connections-per-server – 8
- network.http.pipelining.maxrequests – 8
Die Bezeichnungen lassen sich übrigens sehr gut in die Suchfunktion kopieren und stehen dann auch gleich zur Bearbeitung per Doppelklick bereit.
Zusätzlich lässt sich dieReaktionszeit des Browsers verkürzen. Dazu klickt ihr mit der rechten Maustaste in das about:config Fenster und wählt Neu/Integer. Gebt anschließend folgende Zeichenkette ein:
- nglayout.initialpaint.delay
und setzt den Wert auf 0.
Fertisch.
