Telekom AGB – ab heute mit Drosselung

675px-Warnung.svgNa Bravo. Sie sind da, die AGB für neue Festnetzverträge der Telekom. Diese enthalten nun eine Volumengrenze unter Punkt 2.3, ab der die (V)DSL-Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt wird.

Hier ein Überblick:

Ab sofort gelten folgende Begrenzungen in den Festnetztarifen:

  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s: 75 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

Aber damit noch nicht genug der Dreistigkeit.

Zwar soll das Ganze erst ab 2016 durchgesetzt werden, aber einen Rechtsanspruch darauf gibt es nicht. Vorsorglich spricht man auch von “voraussichtlich 2016″. Nur gut, das die Telekom sämtliche kompetente Mitarbeiter schon entlassen hat und mit der technischen Umsetzung einfach überfordert ist. Ich denke aber, dass es so schnell wie möglich zu einer Drosselung kommen wird. An YouTube wird schon einiges getestet, auch wenn das vehement bestritten wird.

Weiterhin gibt die Telekom auch offen zu, in Zukunft mit mafia-ähnlichen Methoden ihre Ziele zu verfolgen, wie dieser Artikel beschreibt.

Nach der aktuellen Entwicklung kann ich persönlich eigentlich nur jedem potentiellen Telekom-Kunden davon abraten, einen Neuvertrag abzuschließen und für Telekom-Bestandskunden bleibt meiner Meinung nach nichts anderes übrig als zu reagieren. Denn wer jetzt kein Zeichen setzt, der unterstützt die Abschaffung der Netzneutralität und ebnet den Weg für andere Provider, dem Geschäftsgebaren der Telekom zu folgen. Unser Vertrag läuft definitiv am 15. Dezember 2014 aus.

Update am 06.05.2013: Die Telekom hat die AGB mit einem neuen Link publiziert (clever ;-) ). O.a. Link habe ich heute angepasst und sollte wieder funktionieren.

Auch Vodafone plant Steinzeit-Internet

So schnell kann es gehen. Uns werden die tollsten Sachen verkauft. Entertain, Online Festplatten für die Datensicherung, Spiele Konsolen mit Online Zwang – ach es gibt inzwischen die tollsten Gadgets.

Nur nutzen kann man den Kram nicht mehr, weil man garantiert immer beim falschen Anbieter eines Internetzugangs ist.

Ich gehe mal davon aus, dass in naher Zukunft jeder einen Volumenrechner braucht (gibt es gratis in Rot, Blau oder Pink bei Vertragsabschluss), um seinen Datenverbrauch zu checken. Ggf. mehr Volumen ordern? Kein Problem – geht dann per Windows App. Will ich einen Film via Maxdome schauen, Volumen kaufen! Will ich Fifa 14 spielen, Volumen kaufen! Will ich eMail abrufen, Volumen kaufen!

Nein, so geht es nicht – aber es muss ja, weil inzwischen nordkoreanische Betonköpfe unsere Kommunikationskonzerne lenken. Liebe Bosse, erhöht doch einfach die Preise und lasst uns Nutzer mit euren Kriegsspielen um Marktmacht und Marktanteile in Ruhe. Ihr werdet sowieso verlieren.

Warum ich das schreibe? Der Nächste plant!

voda

Wie Netzpolitik aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, wird demnächst auch Vodafone dem Beispiel der Telekom folgen. Ich bin mir sicher, diese Meldungen werden sich in nächster Zeit häufen. Die Telekom will mit Sicherheit nicht alleine dastehen. Preisabsprachen sind ja verboten, aber wie sieht es mit Volumenabsprachen aus? Auch der Begriff Flatrate wird mit Sicherheit im Wortschatz der Marketing Strategen bleiben, denn solange auch nur ein Bit zur Erhaltung der Leitung übertragen wird ist es eine Flatrate!

Ich werde schon mal nach Volumenzählern ausschau halten, damit ich die Rechnungen der Telekom und Konsorten überprüfen kann. Das gibt wieder Gutschriften wg. Falschberechnung. Liebe Vorstände, Aktionäre und Strategen, denkt daran eure Pläne wasserdicht zu machen. Die aktuell geplanten Regelungen bedürfen auch eines lückenlosen Nachweises. Das wird teuer und ob ihr die Investitionen bis 2016 stemmen könnt????

Deutsche Telekom – Willkommen in der Steinzeit

telekomlogo

 Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen….

Wir wissen ja, wer das gesagt hat und es ist Geschichte. Auch die Deutsche Telekom katapultiert sich mit riesigen Schritten ins digitale Steinzeitalter. Zunächst waren es nur Spekulationen, die natürlich dementiert wurden, jetzt aber ist es amtlich.

Genauso wie im Mobilfunk wird es ab 02. Mai 2013 für neue Call & Surf und Entertain-Verträge Volumenbegrenzungen geben. Ist die Volumengrenze erreicht, sehen die Leistungsbeschreibungen eine Reduzierung der Bandbreite auf 384 Kbit/s vor. Zunächst werden nur die Leistungsbeschreibungen angepasst. Sobald die Limitierung technisch umgesetzt wird, können Kunden über Optionen weiteres Volumen hinzubuchen. Natürlich wird das Ganze immer noch als Internet Flat verkauft, denn die Leitung wird ja nicht gekappt sondern nur unbrauchbar gemacht. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann es Leitungen mit 384 Kbit/s gab. War es vor 20 oder 30 Jahren. Auf jeden Fall gab es so ein Fax Geräusch in der Leitung bis man mit dem Internet verbunden war.

Das im Jahr 2013!

Die Nutzung von Entertain und vermutlich auch anderer Telekom Premium Dienste bleibt Volumenneutral. Wer aber Maxdome oder YouTube oder Watchever etc. nutzt, ist mit seiner Begrenzung schnell am Ende und IP-Telefon ist dann auch gestrichen. Das funktioniert bei der geringen Bandbreite nicht mehr.

Bestehende Verträge sind übrigens von den Änderungen nicht betroffen! Wann die Telekom die Geschwindigkeitsreduzierung tatsächlich einführt, wird nur vage angedeutet. „Wir gehen bisher davon aus, dass wir die Limitierung technisch nicht vor 2016 umsetzen“, so die Telekom. :-)

Ja, das glaube ich sogar. In unserem kleinen beschaulichen Ort wird schon seit 2 Jahren eine Glasfaser – Anbindung gebaut. Die Technik steht schon seit einem Jahr und die Lüfter laufen – nur Anschließen klappt nicht. Dafür bin ich Stammgast der Telekom Hotline und auf Rechnung erfolgt Gutschrift wg. Internet Ausfall. Nun ja, es war auch schon mal anders.

Hier übrigens die Staffelung laut  Deutsche Telekom:

  • Tarife mit bis zu 16 Mbit/s: 75 GB
  • Tarife mit bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
  • Tarife mit bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
  • Tarife mit bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

Die Argumente für diese Maßnahmen mag ich nicht schreiben, weil es dermaßen dumm und kurzsichtig ist, dass mir die Zeit zu kostbar ist und ich mich lieber mit einer Wand oder der Telekom Hotline unterhalte (identische Kommunikationsstruktur). Wer es trotzdem wissen möchte, Mobile Geeks haben sich geopfert, die Argumente zu benennen.

Ich denke, das Thema ist noch nicht gewuppt.

 

Taskmanager lässt sich nicht schliessen

Diesen Tipp schleppe ich schon einige Zeit mit mir rum.

Der Taskmanager bis einschließlich Windows 7 zeigt wie durch Zufall nach Aufruf keine “Schliessen” Schaltfläche mehr an. Die ganze Menüleiste ist verschwunden und fortan gibt es keine Möglichkeit mehr, diesen zu beenden. Noch schlimmer ist, dass sich das Teil immer im Vordergrund befindet und somit die Arbeit massiv behindert.

Was ist passiert und wie schafft man das Problem aus der Welt? So:

taskmanager1

Weiterlesen

GMail Editor in seperatem Fenster öffnen – Tipp

Kleiner Tipp, den ich hier gefunden habe.

Wenn nicht schon passiert, dann erfolgt die Umstellung auf den neuen Editor in GMail bereits in Kürze. Dieser öffnet sich dann in der rechten unteren Ecke. Vorteil ist, dass der Editor jetzt schwebt. Die ursprüngliche Mail wird z.B. beim Antworten nicht verdeckt. Optisch ohne Schnickschnack aber mit allen wichtigen Funktionen hat mich das Teil schon begeistert. GMail gibt es übrigens seit 9 Jahren und hier eine kleine Übersicht der Entwicklung und auch eine weitere Konzeptstudie.

Jetzt aber der Tipp: Wer den Editor groß und übersichtlich haben möchte, hält beim Aufruf von Antworten oder Schreiben die SHIFT – Taste gedrückt. So sieht’s dann aus -

Compose

Chrome Beta – neue Version für Android

W-u-n- – -d-e-r- – - b-a-r!

chromebeta

 

Den Chrome Beta Browser für Android gibt es jetzt in der Version 27. Endlich mit einem Feature, das seit der ersten Version von Chrome auf Android sehnlichst erwartet wurde. Die Omnibox verschwindet beim scrollen.

Sobald man auf einer Webseite nach unten scrollt, wird die Omnibox ausgeblendet, so sieht man die Webseite jetzt im Vollbildmodus. Sobald man ein Stück nach oben scrollt, erscheint die Omnibox wieder. Somit lässt sich auch wieder eine neue URL aufrufen oder die Einstellungen öffnen.

Bisher war es möglich, Bandbreite über eine Einstellung in chrome://flags zu sparen. So wurden Webseiten schneller bei geringer Bandbreite geladen. Deutschland ist ja bekanntlich nicht so gut mit schnellen mobilen Internet Anbindungen ausgestattet und surfen mit Edge ist doch recht zeitraubend – sprich unspaßig. Diese Funktion lässt sich jetzt in den Einstellungen aktivieren und tröstet etwas.

Insgesamt ist die Beta auch gefühlt sehr sehr flott unterwegs und das scrollen ist wunderbar smooth geworden. Also wer Lust hat. sollte sich die Beta mal anschauen. Lässt sich problemlos neben der normalen Version installieren.

Seite 3 von 4912345...102030...Letzte »